Mit Herz und Kompetenz -
unsere Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Kurzprofil zur klinik

Unter Leitung von Prof. Dr. med. Heiner Wolters werden Patienten mit Erkrankungen im Brust- und Bauchraum behandelt. Neben der allgemeinchirurgischen Versorgung der Bevölkerung stellt die operative Therapie von gutartigen und bösartigen Erkrankungen der inneren Organe den Schwerpunkt der Klinik dar. Als zertifiziertes Darm- und Pankreaszentrum sind wir auf Erkrankungen dieser Organe besonders spezialisiert.

Unsere Ärzte

Tel.: +49 231 4342-2201

Chefarzt

Prof. Dr. med. Heiner Wolters
Prof. Dr. med. Heiner Wolters

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Leitender Oberarzt

Selami Usta
Selami Usta

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Oberärztin

Karin Maria Rygol
Karin Maria Rygol

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Oberarzt

Dr. med. Mathias Fritz
Dr. med. Mathias Fritz

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Darmkrebsbehandlung 
im St.-Josefs-Hospital

Darmkrebsbehandlung in der Katholischen St. Lukas Gesellschaft

Unsere Leistungen

Viszeralchirurgie im onkologischen Verbund

Schon 2005 haben sich die Kliniken der St. Lukas Gesellschaft mit Kliniken der Ruhr-Universität Bochum zum Darmzentrum Ruhr zusammengeschlossen, das 2006 als bundesweit erste Einrichtung ihrer Art von der Deutschen Krebsgesellschaft anerkannt und zertifiziert worden ist. Seit 2012 ist das St.-Josefs-Hospital zudem Mitglied im Onkologischen Verbund der Ruhruniversität Bochum (RUCCC). Die Behandlung in diesem Rahmen sichert jedem einzelnen Krebspatienten ein individuelles Therapieangebot auf dem aktuellen Stand des medizinischen Wissens.

In der wöchentlich von Chirurgen, Internisten, Radiologen, Pathologen, Chemo- und Strahlentherapeuten interdisziplinär besetzten Tumorkonferenz wird jeder Fall auf der Grundlage der modernen diagnostischen Verfahren gemeinsam beurteilt und einer optimalen Therapie zugeführt, die an unserem Haus durch die Ihnen bekannten Ärzte durchgeführt werden kann. Psychoonkologische und seelsorgerische Begleitung kann jederzeit in Anspruch genommen werden. Im Darmzentrum werden die Patienten von der Diagnose bis zur Nachversorgung kontinuierlich von den behandelnden Ärzten individuell begleitet.

Minimal-invasive Verfahren

Wenn immer möglich kommen vergleichsweise wenig belastende, endoskopische Operationsverfahren zum Einsatz. Dazu gehören laparoskopische Methoden (Bauchspiegelung), bei denen die Instrumente über kleine Schnitte in den Bauchraum eingeführt werden. Die Vermeidung offener Eingriffe mit großen Schnitten senkt das Infektionsrisiko und verringert das Risiko von Wundheilungsstörungen. So ist eine schnellere Mobilisierung und eine rasche Entlassung der Patienten nach einem notwendigen Eingriff möglich.

3D-Technik in der täglichen OP-Routine

Minimal-invasive Operationen erfolgen in unserer Klinik unter Verwendung hochauflösender, modernster 3D-Videotechnologien. Für die minimal-invasiven Eingriffe steht ein Spezialoperationssaal zur Verfügung, der dem Operateur - und somit dem Patienten - die höchste Sicherheit durch besseres, schärferes und auch schnelleres Erkennen der wichtigen Strukturen auch bei komplexen Eingriffen ermöglicht.

Versorgung älterer Patienten

Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit mit den internistischen Kollegen können auch Patienten mit Begleiterkrankungen optimal versorgt werden. Auf der chirurgischen Intensivstation gewährleistet die Rund-um-die-Uhr-Überwachung höchste Sicherheit. Je nach individuellem Bedarf kann jederzeit ein Diabetologe, ein Kardiologe oder eine Neurologin in die Behandlung eingebunden werden. Speziell ausgebildete Pflegekräfte wie Diätassistentinnen oder Stomatherapeuten unterstützen die Patienten und geben Anleitungen und Schulungen.

Operationen im Verdauungstrakt

In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im St. Josefs-Hospital werden alle notwendigen Operationen an den Verdauungsorganen routiniert durchgeführt. Hierzu zählen sowohl Eingriffe an der Speiseröhre, Magen, Dünn- und Dickdarm als auch Operationen an der Leber, Gallenblase und der Bauchspeicheldrüse (Pankreas).

Speiseröhre und Magen

Mit Operationen an Speiseröhre und Magen können Refluxerkrankungen („Sodbrennen“), gutartige oder entzündliche Veränderungen der Schleimhäute, Geschwüre, aber auch Patienten mit Krebserkrankungen erfolgreich behandelt werden. Je nach Ausprägung und Lokalisation können die notwendigen Operationen auf minimal-invasivem Wege in 3D-Technik durchgeführt werden und ersparen den Patienten langwierige Aufenthalte in der Klinik.

Leber

Im Rahmen der chirurgischen Versorgung von Krebspatienten werden Lebermetastasen sowie auch eigenständige Lebertumoren operativ entfernt. Hierbei spielt es zunächst keine Rolle, ob eine oder mehrere Metastasen in der Leber vorhanden sind: Für jeden Patienten wird ein individuelles, interdisziplinäres Konzept erstellt mit dem Ziel die Metastasen zu entfernen. Die operative Möglichkeit wird im Vorfeld durch erfahrene Leberchirurgen mit Ihnen geklärt. Im OP kommen im Rahmen der Leberchirurgie modernste Verfahren zur Versiegelung der Schnittfläche der Leber routinemäßig zum Einsatz.

Gallenblase / Gallenwege

In der Gallenblase können Steine entstehen, die in die abführenden Gallengänge wandern und den Abfluss des Sekrets der Bauchspeicheldrüse blockieren können. Schwere, teilweise wiederkehrende Entzündungen der Gallenblase können resultieren und machen eine operative Entfernung der Gallenblase notwendig. Entfernungen der Gallenblase werden, wenn eben möglich, laparoskopisch unter Verwendung modernster 3D-Technik durchgeführt.
In seltenen Fällen werden Tumoren der Gallenwege festgestellt, die an unterschiedlichen Lokalisationen auftreten können. In dieser Situation kann nur eine Operation helfen. Auch in diesen Fällen sind wir Ihr Ansprechpartner.

Bauchspeicheldrüse (Pankreas)

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist als Pankreaszentrum zertifiziert und damit als Spezialklinik für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse ausgewiesen. Die Bauchspeicheldrüse ist ein Anhangsorgan des Verdauungssystems, über die der Körper Verdauungssekrete (sowie u.a. auch Insulin) bereitstellt. Sie kann sich entzünden und Zysten bilden, aber auch Tumoren entwickeln, die dann operativ entfernt werden müssen. Als zertifiziertes Zentrum besitzt die Klinik viel Erfahrung mit Operationen an der Bauchspeicheldrüse und führt diese regelmäßig durch.

Darmoperationen

Ein weiterer, traditioneller Schwerpunkt der Klinik ist das breite Spektrum der Darmerkrankungen, zu denen Darmwandveränderungen wie Divertikel und Polypen, Blinddarmentzündungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungenwie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa und insbesondere auch Krebserkrankungen gehören.

Unsere Klinik gehört zu den Gründungsmitgliedern des Darmzentrums Ruhr, des bundesweit ersten zertifizierten Zentrums dieser Art, das auf die Operation von Darmkrebs spezialisiert ist. Ein rechtzeitig erkannter Darmkrebs kann heute häufig geheilt werden. Selbst wenn Heilung nicht möglich ist, kann die palliativ chirurgische Versorgung ein langes Leben mit guter Lebensqualität ermöglichen. Wenn irgend möglich werden Operationsverfahren eingesetzt, die das dauerhafte Anlegen eines künstlichen Darmausgangs vermeiden.

Enddarmchirurgie (Proktologie)

Für die Behandlung von Hämorrhoiden, Fissuren und anderen proktologischen Erkrankungen stehen alle gängigen Verfahren, inklusive Ultraschall gesteuerter Methoden, zur Verfügung. Es findet eine spezielle Sprechstunde statt, bei der Sie direkt durch einen Spezialisten untersucht und behandelt werden. Sie können hier Ihre Probleme ganz konkret schildern und erhalten kompetente Beratung und wenn notwendig einen frühzeitigen Operationstermin. Als Frau können Sie sich – wenn gewünscht – speziell von einer erfahrenen Ärztin untersuchen und beraten lassen. Sollten Probleme aus „anderen Bereichen“ gleichzeitig eine Rolle spielen, kann jederzeit eine kompetente Untersuchung und Beratung durch die im Krankenhaus vorhandenen Abteilungen Urologie und Gynäkologie erfolgen.

Behandlung von Leisten- und Narbenbrüchen

Bauchwand-, Narben-, Leistenbrüche gehören zu den häufigsten im Krankenhaus behandelten Erkrankungen überhaupt. Sie werden, wenn möglich, laparoskopisch (minimal-invasiv) unter Einbringung von Kunststoff-Netzen versorgt und in der Regel ambulant durchgeführt. Bei Patienten mit besonderen Situationen oder komplizierteren Begleitumständen können auch offene Verfahren zum Einsatz kommen - jeder Patient erhält die für ihn maßgeschneiderte Operationsmethode.

Operationen an endokrinen Organen

Die verschiedenen hormonproduzierenden Drüsen des Körpers können erkranken, indem sie sich entzünden, knotige Veränderungen oder Zysten bilden, sich vergrößern oder Tumoren entwickeln. In der Allgemein- und Viszeralchirurgie werden vor allem Erkrankungen der Schild- und Nebenschilddrüsen sowie der Nebennieren operativ behandelt.

Operationen an Schilddrüse und Nebenschilddrüse mit Neuromonitoring

In der Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie kommt dabei routinemäßig ein Neuromonitoring des Stimmbandnerven während der OP zum Einsatz, mit dem die einwandfreie Funktion des Nerven wiederholt überprüft wird. Zudem erleichtert der Einsatz einer Lupenbrille die eindeutige Identifikation des Stimmbandnervens, um das Risiko einer Verletzung des Nervens und die damit verbundene postoperative Heiserkeit zu minimieren. Dies kann insbesondere für Patienten aus „sprechenden“ Berufen eine entscheidende Rolle spielen.

Operationen an Nebenniere

Bei der operativen Behandlung von Nebennierentumoren kommen minimal-invasive Verfahren zum Einsatz, so dass die Belastung für den Patienten möglichst minimiert und ein großer Schnitt vermieden werden kann. Die moderne 3D-Video-Technik hilft dabei dem Operateur die Operation möglichst schonend und gezielt durchführen zu können.

Bauchfellkrebs und HIPEC

Die Behandlung des Bauchfellkrebs nimmt einen immer bedeutenderen Stellenwert ein. Bei Befall der Bauchhöhle mit Tumorzellen kann die chirurgische Entfernung des Bauchfells in Kombination mit der Anwendung einer Chemotherapie in der Bauchhöhle selbst eine Besserung der Prognose für die Patienten erbringen. Dieses sog.  HIPEC Verfahren (Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie) kann in unserem Hause angeboten werden. Es wird jeweils auf die Situation und das Tumorleiden des Patienten angepasst.

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So erreichen sie uns

Sekretariat

Heiko Engeling
Heiko Engeling: +49 231 4342-2201

chirurgie.josefs@lukas-gesellschaft.de

Stationen:

Station C1: +49 231 4342-2210
Station C2: +49 231 4342-2220
Station C3/C4: +49 231 4342-2240

Medizinische Fachabteilungen

Klinik für Innere Medizin

Die Klinik für Innere Medizin unter der Leitung von Privat-Dozent Dr. med. Christian Teschendorf verfügt über 130 Betten auf vier Stationen. Angeschlossen ist eine Intensivstation, in der die verschiedenen medizinischen Abteilungen eng zusammenarbeiten. Für Notfälle ist die internistische Ambulanz rund um die Uhr besetzt.

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Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Unter Leitung von Prof. Dr. med. Heiner Wolters werden Patienten mit gut- und bösartigen Erkrankungen im Brust- und Bauchraum behandelt. Neben der allgemeinchirurgischen Versorgung der Bevölkerung stellt die operative Therapie von gutartigen und bösartigen Erkrankungen der inneren Organe den Schwerpunkt der Klinik dar.

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Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Unter Leitung von Privatdozent Dr. med. Thomas Fritz und – seit 1. April 2015 – Dr. med. Jürgen Hagemeyer werden die akuten Notfälle sowie Verletzungen und Verschleißerkrankungen von Knochen, Gelenken und Weichteilen behandelt.

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Josefino Geburtshilfe

Die Geburt eines Kindes ist ein besonderes Erlebnis im Leben einer Frau und ihrer Familie. Um Ihre Vorstellungen von einer glücklichen Geburt verwirklichen zu können, möchten wir Sie durch unsere persönliche Zuwendung und unser medizinisches Können dabei unterstützen.

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Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

In unserer Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe können unter der Leitung von Dr. med. Christoph Hemcke fast alle Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane diagnostiziert und konservativ (medikamentös) oder operativ behandelt werden. Unter Berücksichtigung der individuellen medizinischen und persönlichen Situation der Patientinnen und in Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten werden stationäre sowie vor- und nachstationäre und in vielen Fällen ambulante Therapien angeboten.

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Klinik für Urologie

Dr. med. Oliver Moormann und sein Team kümmern sich um Erkrankungen der Harnwege und der männlichen Geschlechtsorgane. Unsere Fachärzte eröffnen Ihnen das weite Feld moderner diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten. Ihr Spektrum reicht von der Therapie der Niere, des Harnleiters, der Harnblase, der Harnröhre und der Prostata bis zu den Hoden.

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Klinik für Anästhesiologie, operative Intensiv- und Schmerzmedizin

Keine Operation ohne Anästhesiologie. Dr. med. Johannes Mathei und sein Team sorgen für Schmerzfreiheit bei allen Eingriffen und gewährleisten Ihre Sicherheit unter der Narkose. Jährlich werden mehr als 6000 Narkosen durchgeführt, darunter eine große Anzahl von Kindernarkosen, die Periduralanästhesie in der Geburtshilfe und die anästhesiologische Betreuung bei ambulanten Operationen. Über Narkosen hinaus sind unsere Anästhesisten für die postoperative Intensivtherapie, die Schmerztherapie sowie die Notfall- und Rettungsmedizin zuständig.

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Belegklinik für HNO

Unsere Belegklinik für HNO wird von fünf niedergelassenen Ärzten versorgt, die als Belegärzte tätig sind. Sie können sich in freier Arztwahl einen der Fachärzte aussuchen, der Sie dann behandelt bzw. operiert und betreut. Eine Überweisung oder eine Einweisung erhalten Sie von Ihrem niedergelassenen HNO-Arzt. 

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Radiologie

Dem St.-Josefs-Hospital angegliedert ist das Medizinische Versorgungszentrum von Prof. Dr. med. Detlev Uhlenbrock, sowie das Diagnostische Brustzentrum. Damit steht den Patienten eine Fachabteilung für Radiologie zur Verfügung, die das komplette diagnostische, strahlenheilkundliche und nuklearmedizinische Spektrum umfasst.

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