Vorbeugung und Früherkennung
Vorbeugung und Früherkennung ist im Darmzentrum am St.-Josefs-Hospital in Dortmund die Domäne des Gastroenterologen Dr. med. Elmar Zehnter, der seine Praxis direkt gegenüber dem Krankenhaus im "Medizinischen Zentrum Am Oelpfad" hat. Ab dem 50. Lebensjahr gehört das Austasten des Enddarms und der Test auf Blut im Stuhl zu den Vorsorge-Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen. Ab dem 56. Lebensjahr erweitert sich das Vorsorge-Programm um eine Darmspiegelung zur Krebsfrüheerkennung, auf die jeder Versicherte alle zehn Jahre einen Anspruch hat.
Im Rahmen des Darmkrebs-Screenings führt Dr. med. Zehnter routinemäßig mehr als 2.500 Darmspiegelungen (Koloskopien) im Jahr durch. Darmpolypen, potentielle Darmkrebsvorstufen, werden im Rahmen des Polypen-Managements direkt während der Untersuchung entfernt. Bei problematischen Fällen steht innerhalb des Darmzentrums die Klinik für Innere Medizin von Privat-Dozent Dr. med. Christian Teschendorf bereit.
Bei Verdacht auf Krebs wird eine Gewebeprobe entnommen, die im Pathologischen Institut der BG Kliniken Bergmannsheil Bochum, Standort Dortmund-Hörde, untersucht werden. Bei bösartigem Befund erfolgt die Weiterleitung in die stationäre Behandlung.
Die Kooperation mit dem niedergelassenen Gastroenterologen ist ein Beispiel für eine gelungene integrierte Versorgung, bei der einerseits ambulante Kompetenzen mit der Sicherheit der stationären Notfallversorgung verknüpft werden und auf der anderen Seite eine kontinuierliche, nach festgelegten Regeln ablaufende Betreuung von Patienten mit Darmkrebs gewährleistet werden kann.
