Pressemeldungen - Archiv

Februar 2015

Das Foto zeigt Geschäftsführer Clemens Galuschka, den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Josef Stern, Chefarzt Dr. Oliver Moormann und Pfarrer Norbert Appel.
Das Foto zeigt Geschäftsführer Clemens Galuschka, den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Josef Stern, Chefarzt Dr. Oliver Moormann und Pfarrer Norbert Appel.

Urologie hat aufgerüstet!

(25.02.2015) Am Mittwoch, den 25.2.2015 hat Pfarrer Norbert Appel am St.-Josefs-Hospital den modernisierten und neu ausgestatten urologischen Funktionsbereich eingeweiht. Ein volldigitaler Röntgenarbeitsplatz neuester Generation bietet optimale Voraussetzungen für die Untersuchung und Behandlung von Stein- und Tumorleiden.

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Der neue Röntgenarbeitsplatz, der speziell für Diagnostik und minimalinvasive endoskopische Eingriffe in der Urologie entwickelt wurde, wird bereits seit einigen Wochen intensiv genutzt. „Auf zwei Monitoren können wir neben Röntgenbildern auch Endoskopie- und Ultraschallbilder sehen“, erklärte Chefarzt Dr. Oliver Moormann. „Durch den unmittelbaren Vergleich der verschiedenen Befunde können wir Steinleiden oder Krebserkrankungen des Urogenitalsystems noch zielgerichteter behandeln. Die Operationen sind risikoärmer als früher und die Narkosezeiten haben sich deutlich verkürzt.“ Davon profitieren vor allem Patienten mit Nierenerkrankungen, bei denen komplizierte endoskopische Eingriffe mit biegsamen Instrumenten durchgeführt werden können.

Moderne Farbgestaltung und wohnliche Räumlichkeiten verschaffen dem neuen Funktionsbereich eine behagliche Atmosphäre. Dazu tragen nicht zuletzt die von der Photographin Caren Schütte gestalteten großformatigen Fotos aus der industriellen Geschichte Hördes bei.

In der Urologischen Klinik des St. Josefs Hospitals werden im Jahr etwa 2000 Patienten stationär und 3500 Patienten ambulant behandelt. Im Funktionsbereich erfolgen bei ambulanten und stationären Patienten etwa 1800 operative Eingriffe.

 

Weitere Informationen:
Chefarzt Dr. Oliver Moormann, Klinik für Urologie, Tel.: 0231 / 4342-2401

Chefarzt Dr. Böhner
Chefarzt Dr. Böhner

Kirchlinder Ärzte lösen Versprechen ein

(19.02.2015) Im Oktober hatte das Kath. Krankenhaus Dortmund-West die Bevölkerung zum 5. Lukas-Gefäßtag eingeladen. Wegen des großen Interesses an den praktischen Vorführungen konnten viele Besucher die Vorträge zum Thema nicht hören. Die Kirchlinder Ärzte lösen jetzt ihr Versprechen ein und wiederholen am Dienstag, den 24.02.2015 um 19.00 Uhr ihr Informationsangebot.

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„Erkrankungen wie die Schaufensterkrankheit, die zu einem Verschluss von arteriellen Blutgefäßen in den Beinen führen, werden oft spät erkannt“, sagt der Chirurg Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. „Dabei ist rund jeder Sechste im Laufe seines Lebens davon betroffen. Das liegt daran, dass Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Diabetes sowie das Volkslaster Rauchen zu den Hauptrisikofaktoren gehören.“

Am Info-Abend werden alle an der Diagnose und Behandlung von Gefäßerkrankungen beteiligten Fachbereiche Frage und Antwort stehen. Im Einzelnen berichten der Kardiologe Chefarzt Dr. Thorsten Nitschke über Risikofaktoren, der Leiter der Radiologie Dr. Reinartz über Katheter-Verfahren und Chefarzt Dr. Hinrich Böhner über chirurgische Möglichkeiten. Ein Imbiss wird bereitstehen.

Chefarzt Dr. Hagemeyer
Chefarzt Dr. Hagemeyer

Orthopädie am St.-Josefs-Hospital

(18.02.2015) Dr. Jürgen Hagemeyer wechselt ab 1. April als Chefarzt an die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am St.-Josefs-Hospital, um die orthopädische Versorgung im Dortmunder Süden langfristig sicherzustellen. Anmeldungen für orthopädische Operationen sind ab sofort unter der Rufnummer (0231) 4342-2701 möglich.

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Die Chirurgie im St.-Josefs-Hospital gliedert sich in die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Leitung von Prof. Dr. Josef Stern sowie die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Gemeinsam leiten Chefarzt Privatdozent Dr. Thomas Fritz und Dr. Jürgen Hagemeyer diese Klinik. Den Schwerpunkt Unfallchirurgie vertritt PD Dr. Fritz und für den neuen Schwerpunkt Orthopädie ist Dr. Hagemeyer zukünftig zuständig.

Dr. Hagemeyer betreut bereits seit 16 Jahren Dortmunder Patienten, davon zehn Jahre als Chefarzt am Bethanien Krankenhaus. In seinem neuen, optimal ausgestatteten Tätigkeitsbereich knüpft er nahtlos an seine langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten der Region an. Gemeinsam mit den ebenfalls die Klinik wechselnden Oberärzten Björn Wolf und Dr. Britta Heller findet er am St.-Josefs-Hospital ausgezeichnet ausgestattete Versorgungsstrukturen vor. Pünktlich zu seinem Amtsantritt werden zwei neue, zusätzliche Operationssäle zur Verfügung stehen.

Im St.-Josefs-Hospital sind die Ärzte jederzeit für ihre Patienten ansprechbar. Vor Ort steht die gesamte erforderliche bildgebende Diagnostik einschließlich hochauflösender CT- und MRT-Untersuchungen zur Verfügung. Durch die gut etablierte Zusammenarbeit der verschiedenen am Krankenhaus tätigen Fachbereiche, können auch Patienten mit Begleiterkrankungen ohne Probleme orthopädisch behandelt werden.

Das orthopädische Leistungsangebot umfasst konservative Therapien inklusive der multimodalen Schmerztherapie, diagnostische und interventionelle Eingriffe an den Gelenken (Arthroskopien), das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie sowie die Versorgung mit Endoprothesen für Hüfte, Knie, Schulter und Sprunggelenk. Im Rahmen der wiederherstellenden Chirurgie werden Fehlstellungen und verschleißbedingte Gelenkveränderungen korrigiert. Das betrifft vor allem Achskorrekturen sowie Gelenkrekonstruktionen an Händen und Füßen, die viel Erfahrung des Operateurs erfordern.

Der neue Chefarzt legt Wert auf eine multimodale Behandlung, die eine schnelle Mobilisierung ermöglicht. Die Wiedererlangung der Alltagskompetenz ist oberstes Ziel. Eine frühzeitige Einbindung des Sozialdienstes gewährleistet bei Bedarf die zeitnahe Organisation von Anschlussheilbehandlungen, Kurzzeitpflege oder Heimunterbringung.

Chefarzt Dr. med. Hinrich Böhner
Chefarzt Dr. med. Hinrich Böhner

Neues aus dem Schilddrüsenzentrum

(16.02.2015) Das St. Rochus-Hospital hat seinen nuklearmedizinischen Schwerpunkt deutlich verstärkt. Mit Dr. Marc-Oliver Möllers und Dr. Ellen Kozianka stehen im Medizinischen Versorgungszentrum für Radiologie & Strahlentherapie zwei erfahrene Nuklearmediziner bereit, was insbesondere Patienten mit Schilddrüsen-Erkrankungen zugutekommt.

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„Die radiologische-chirurgische Zusammenarbeit verbessert sich durch die neuen diagnostischen Möglichkeiten erheblich“, sagt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Vor allem Ausschlussdiagnosen zur schnellen Abklärung von Patientenbeschwerden mit unklarer Ursache können umstandslos auf kurzem Wege geklärt werden.“

Eines der wichtigsten Verfahren ist die Szintigraphie, die zur Beurteilung von Erkrankungen der Schilddrüsen eingesetzt wird. „Schilddrüsenknoten sind weit verbreitet“, erklärt Dr. Böhner. „20 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Die meisten Knoten sind gutartig. In den seltenen Fällen, in denen dies nicht der Fall ist, stehen sehr erfolgreiche Behandlungsmethoden zur Verfügung.“

„Wir schauen heute sehr genau, ob eine Operation erforderlich ist“, versichert der Chirurg. Internisten, Nuklearmediziner und Chirurgen arbeiten eng zusammen, um die klinischen Symptome sowie Größe und Funktionalität der Knoten zu beurteilen. „Falls erforderlich operieren wir schonend und zurückhaltend. Der Standard des Schilddrüsenzentrums gewährleistet minimale Komplikationen bei maximaler Überwachung“, so Dr. Böhner.

Dr. Thorsten Nitschke
Das Foto zeigt Dr. Nitschke.

Herzschwäche ist eine der häufigsten Diagnosen im Krankenhaus

(09.02.2015) Die Menschen werden immer älter. „Das ist zu einem guten Teil der Tatsache zu verdanken, dass wir Krankheiten, die früher zum Tod geführt haben, heute gut behandeln können“, erklärt Dr. Thorsten Nitschke vom Kath. Krankenhaus Dortmund-West. Die Rückseite der Medaille ist, dass stattdessen andere Krankheiten wie die Herzschwäche stärker an Bedeutung gewinnen.

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Herzschwäche bzw. Herzinsuffizienz ist kein Krankheitsbild im eigentlichen Sinn sondern ein Syndrom. Das bedeutet, es handelt sich um eine Leistungseinschränkung des Herzens mit charakteristischen Symptomen, die aber durch unterschiedliche Herzerkrankungen verursacht werden können. Typische Symptome sind Atemnot bei Belastung, im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe, Müdigkeit und Wassereinlagerung in den Beinen.

„Die Menschen unterschätzen das Krankheitsbild“, warnt Dr. Nitschke. „Es ist zu wenig bekannt, dass die Lebenserwartung bei Herzschwäche kürzer ist, als beispielsweise bei den meisten Krebserkrankungen.“ Deshalb sei es wichtig, mit den diagnostischen Möglichkeiten des Krankenhauses abzuklären, ob tatsächlich eine Herzschwäche vorliegt, und wenn ja, was sie verursacht. Die häufigsten Grunderkrankungen sind Verengungen der Herzkranzgefäße (KHK), Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen und Klappenerkrankungen.

Die Kardiologen des Kirchlinder Krankenhauses beteiligen sich an einer internationalen klinischen Phase-III-Zulassungsstudie für ein neues Medikament, dessen Wirksamkeit und Unbedenklichkeit in Vorversuchen bei Patienten mit Herzschwäche bereits bestätigt ist. Auf diese Weise haben sie einen direkten Zugang zu den neuesten Entwicklungen in der Therapie der Herzschwäche. „Die Menschen wissen zwar, dass das Herz wichtig ist“, sagt Dr. Nitschke, „trotzdem bedenken sie nicht, dass Herzerkrankungen mindestens so bedrohlich sind wie Krebserkrankungen.“