Pressemeldungen - Archiv

März 2015

Neue Operationssäle am St.-Josefs-Hospital

(19.03.2015) Am St.-Josefs-Hospital werden ab April zwei neue Operationssäle in Betrieb genommen. Die Klinik hat die Gelegenheit genutzt und technisch aufgerüstet. 3D-Videotechnologie erlaubt künftig eine plastische Visualisierung von endoskopisch durchgeführten Operationen. „Damit erreichen wir als erste Klinik in Dortmund eine Präzision, die komplizierte Eingriffe per Bauchspiegelung unter optimalen Sichtverhältnissen erlaubt“, erklärt der Gynäkologe Chefarzt Dr. Christoph Hemcke.

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Die Operationssäle werden in der bereits 2011 errichteten Gebäudeaufstockung untergebracht. Der Rohbau war schon damals für die Erweiterung geplant und mit allen benötigten Anschlussmöglichkeiten ausgerüstet worden. Die neuen Räume erfüllen alle Ansprüche, die an moderne Operationssäle gestellt werden können. Fast fugenfreie Glaswände gewährleisten hervorragende hygienische Bedingungen. Die regulierbare indirekte Beleuchtung schafft optimale Voraussetzungen für die videooptische Durchführung endoskopischer Eingriffe. Die neuen OP-Tische bieten alle Flexibilität, die in der modernen Chirurgie unverzichtbar geworden ist.

 

Highlight der komplett aus Eigenmitteln getätigten Investition von rund 2,6 Millionen Euro ist die dreidimensionale Videotechnologie, die es den Operateuren ermöglicht, mit einer realistischen Detailtreue wie bei 3D-Filmen im Kino in den Körper hinein zu schauen. So können Chirurgen, Orthopäden, Urologen und Gynäkologen präzise mit ihren Endoskopen im Operationsgebiet navigieren.

 

„Wir haben unsere Operationskapazitäten den neuen Strukturen angepasst und können so die Qualität steigern und dem zunehmenden Bedarf an Operationen entsprechen“, erläutert der zuständige Projektleiter Markus Heickmann. „Mehr Platz und ein zusätzlicher Lagerraum erlauben eine weitere Optimierung der Ablaufplanung. Die technische Ausstattung ist auf dem neusten Stand.“

 

„Von der Entscheidung im letzten Sommer bis zur Inbetriebnahme ist es der St. Lukas Gesellschaft gelungen, in Rekordzeit das Versorgungsangebot für die Bevölkerung im Dortmunder Süden deutlich weiter voran zu bringen“, betont Geschäftsführer Clemens Galuschka. „Pünktlich zum Start der neuausgerichteten Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie stehen damit hervorragende Bedingungen und ausreichende Kapazitäten für die operativen Behandlungen zur Verfügung.“

Dr. Ernesto Valverde und und T. Sander verpacken medizinische Hilfsgüter für Bolivien.

Deutsche Bolivien Hilfe

(18.03.2015) Die Deutsche Bolivien Hilfe hat wie in den vergangenen Jahren medizinische Hilfsgüter für unterversorgte Regionen in Bolivien gesammelt und für den Transport zusammengestellt. Dr. Ernesto Valverde und seine Mitstreiter Oberarzt Dr. K. Krumpiegl und T. Sander folgen dem Transport ein wenig später, um vor Ort Chagas-Patienten kostenlos mit Herzschrittmachern zu versorgen. Unterstützt wird die Aktion von der Kath. St. Lukas Gesellschaft.

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Eine Röntgenanlage und ein Anästhesiegerät, Überwachungsmonitore, Betten und Wechseldruckmatratzen für die Intensivtherapie, OP-Lampen und OP-Tische, Rollatoren, Rollstühle und vieles andere mehr füllen einen Container, der doppelt so groß ist, wie in den Jahren zuvor. Die Materialien, ausschließlich Schenkungen umliegender Gesundheitsversorger, werden stationären Einrichtungen für die Versorgung der ländlichen Bevölkerung in Bolivien zur Verfügung gestellt.

Die sozial schlecht gestellten Menschen in den oft schwer zugänglichen ländlichen Regionen des Andenstaats leiden in hohem Maße unter der von Insekten übertragenen Chagas-Krankheit. Jährlich sterben Tausende Menschen an den Folgen der nicht heilbaren Infektion. Die Betroffenen leiden unter anderem an Herzrhythmusstörungen mit Schwindelanfällen und plötzlichen Herztod. Diesen Symptomen kann mit Hilfe eines Herzschrittmachers begegnet werden.

Gemeinsam mit seinem Oberarzt-Kollegen Dr. Klaus Krumpiegl hat Dr. Valverde die Deutsche Bolivienhilfe ins Leben gerufen, die mit Hilfe von Spenden den Erwerb und die Implantation der Schrittmacher sowie die Nachsorge der behandelten Patienten in Bolivien ermöglicht. Jährlich fliegen die Ärzte in Begleitung von Technikern und Pflegepersonal in das südamerikanische Land, um ehrenamtlich und unter schwierigsten Umständen die Bevölkerung vor Ort mit 40 bis 50 Herzschrittmachern zu versorgen.

Aus der Vereinsarbeit der Deutschen Bolivienhilfe sind in Kooperation mit örtlichen Einrichtungen der Kirche viele weitere Projekte angestoßen worden. Das neuste Projekt ist die Einrichtung eines ersten Hospizes in Bolivien. Die Initiative von Dr. Valverde wird von Lukas-Geschäftsführer Clemens Galuschka tatkräftig unterstützt, der sich im vergangen Jahr selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht hat. Das Hospiz wird in Zusammenarbeit mit der Diözese, Adveniat und der Universität von Sucre aufgebaut.

Der Bedarf auf einer dauerhaften Hilfe ist so groß, dass der Verein für die Verwirklichung von Hilfsprogrammen und Transport auf Spenden angewiesen ist.

Spenden unter dem Stichwort: Deutsche Bolivien-Hilfe e.V. Bank für Kirche und Caritas Paderborn. Konto Nr. 16930800 BLZ. 47260307.

Einladung zur Informationsveranstaltung Leben mit Darmkrebs Mittwoch, 18.03.2015, ab 18:00 Uhr

Leben mit Darmkrebs

(13.03.2015) Die Ärzte und Pflegenden der Kath. St. Lukas Gesellschaft nehmen den Darmkrebsmonat März 2015 zum Anlass, um gemeinsam mit der Selbsthilfegruppe ILCO am 18.3.2015 ab 18.00 Uhr im Konferenzraum 1 am St. Rochus-Hospital in Vorträgen darzulegen: Darmkrebs ist zwar immer noch eine der häufigsten Krebstodesursachen, aber immer besser beherrschbar!

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Darmkrebs kann man verhindern! Eine Darmkrebserkrankung kann gut behandelt werden, insbesondere wenn sie rechtzeitig entdeckt wird. Grundsätzlich gehört Darmkrebs heute zu den Krebserkrankungen, die geheilt werden können. Selbst bei fortgeschrittenen Krankheitsbildern kann viel getan werden, um das Leben auf lebenswerte Weise zu verlängern.

In Rahmen der Vorträge wird Chefarzt Dr. Christian Szymanski ein Plädoyer für die Darmspiegelung halten und erklären, warum diese sichere Methode die stärkste Waffe im Kampf gegen den Darmkrebs ist. Chefarzt Dr. Ralf Kötter aus dem Kath. Krankenhaus Dortmund West wird über alternative Verfahren zu Vorsorge und Früherkennung berichten. Chefarzt Dr. Hinrich Böhner erläutert die operativen Möglichkeiten und zeigt, was alles noch getan werden kann, wenn der Krebs schon fortgeschritten ist. Der Stoma-Therapeutin Frau Rita Brehm von der ILCO gehen auf den Umgang mit der Erkrankung ein.

Das St. Rochus-Hospital und das Kath. Krankenhaus Dortmund West sind Mitglied im Darmzentrum Ruhr, dem ersten zertifizierten Darmzentrum in NRW. Es bietet den Patienten die beste heute zur Verfügung stehende Behandlung von Darmkrebs. Jeder Einzelfall wird von einem Expertenteam in der Tumorkonferenz beraten. Alle benötigten Diagnostik- und Therapieverfahren stehen vor Ort für die umfassende Versorgung bereit.

Das Foto zeigt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner und CA Dr. Christian Szymanski.
Das Foto zeigt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner und CA Dr. Christian Szymanski.

Vorsorge schützt vor Darmkrebs

(05.03.2015) Anlässlich des Darmkrebsmonats März 2015 erinnern die Experten vom Darmzentrum-Ruhr am St. Rochus-Hospital an die große Chance, die mit der vorsorglichen Darmspiegelung verbunden ist. „Wir empfehlen die Untersuchung, weil sie effektiv Darmkrebs verhindern kann“, sagt Chefarzt Dr. Christian Szymanski.

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Im Zuge der Darmspieglung befreit der niedergelassene Gastroenterologe die Darmschleimhaut von Polypen, in denen sich die Vorstufen der Krebsentwicklung verbergen. Manchmal wird auch ein Darmkrebs entdeckt, der heutzutage jedoch im Allgemeinen geheilt werden kann. Dafür kommt es ganz entschieden darauf an, die Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen.

„Als Mitglied im Darmzentrum Ruhr, dem ersten zertifizierten Darmzentrum in NRW, bieten wir den Patienten am Castroper Krankenhaus die beste heute zur Verfügung stehende Behandlung“, erklärt der Chirurg Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. „Jeder Einzelfall wird von einem Expertenteam in der Tumorkonferenz beraten. Alle benötigten Diagnostik- und Therapieverfahren stehen vor Ort für die umfassende Versorgung bereit.“

Die enge Zusammenarbeit von Spezialisten verschiedener Fachrichtungen ermöglicht es, dass auch fortgeschrittene Erkrankungsstadien im Darmzentrum eine Chance auf Heilung haben. „Heute können wir die Tumoren durch eine vorgeschaltete Chemotherapie verkleinern, so dass sie anschließend gut chirurgisch entfernt werden können“, sagt Dr. Böhner. „Wenn wir Metastasen, zum Beispiel in der Leber feststellen, können wir auch dort operativ vorgehen. In einer Reihe von Fällen gelingt es, den Krebs zu besiegen. Zumindest können wir in den meisten Fällen das Leben mit guter Lebensqualität deutlich verlängern.“

Die Bilder zeigen CA Dr. Ralf Kötter und CA Dr. Hinrich Böhner.
Die Bilder zeigen CA Dr. Ralf Kötter und CA Dr. Hinrich Böhner.

Darmkrebsmonat 2015

(05.03.2015) „Die vorsorgliche Darmspiegelung ist eine effektive und sichere Methode, Darmkrebs nicht nur möglichst früh zu finden, sondern sogar zu vermeiden“, erinnert der Gastroenterologe Chefarzt Dr. Ralf Kötter vom Katholischen Krankenhaus Dortmund-West. Anlass ist der Darmkrebsmonat März 2015, der die Bürger erneut motivieren soll, sich die Chance, einen Krebs zu verhindern, nicht entgehen zu lassen.

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„Auch Patienten, bei denen sich ein Verdacht auf Darmkrebs bestätigt, haben heute gute Chancen auf Heilung“, ergänzt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner. Sie werden nach Rücksprache mit den niedergelassenen Kollegen in das zertifizierte Darmzentrum am Kirchlinder Krankenhaus aufgenommen. „Bei uns erhalten sie eine Diagnosesicherung“, berichtet der Chef der Klinik für Chirurgie. „Alle Darmkrebsfälle werden in einer interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt, in der Spezialisten aus allen beteiligten Fachrichtungen eine optimale Therapiestrategie entwickeln.“

„Selbst bei fortgeschrittenen Tumoren und Metastasen haben wir noch viele Optionen, um Symptome zu lindern, beschwerdefreie Phasen zu schaffen und ein Weiterleben zu ermöglichen, das lebenswert ist“, versichert der Chirurg. „Je früher der Darmkrebs entdeckt wird, desto besser sind die Chancen auf Heilung.“

Die Behandlung im Darmzentrum Ruhr bietet entscheidende Vorteile. Zum einen besteht mit der Assoziation zum Ruhr-Universität Comprehensive Cancer Center (RUCCC) eine enge Verbindung zu einem der modernsten Krebszentren in Deutschland. Zum anderen steht den Patienten im Rahmen der St. Lukas Gesellschaft das komplette Versorgungsspektrum von der hochwertigen Diagnostik einschließlich Endoskopie, Endosonographie, Computertomographie und Kernspintomographie bis hin zu den operativen Verfahren, Chemo- und Strahlentherapie sowie der Nachsorge zur Verfügung.