Pressemeldungen - Archiv

April 2015

St.-Josefs-Hospital
St.-Josefs-Hospital

St.-Josefs-Hospital schafft in fünf Jahren mehr als 100 neue Arbeitsplätze

(21.04.2015) Das Hörder Krankenhaus verzeichnet im Vergleich zu 2009 einen Zuwachs von 25 Prozent bei den Vollzeitbeschäftigten. Die insgesamt 93 neu geschaffenen Vollzeitstellen verteilen sich auf über 100 Beschäftigte. Im ärztlichen Dienst ist die Zahl der Mitarbeiter seit 2009 um rund 55 Prozent von 49 auf 76 Mitarbeiter gestiegen. Im Pflegebereich gab es im gleichen Zeitraum eine Steigerung von gut 28 Prozent, das entspricht einem Zuwachs von 40 Mitarbeitern.

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„Diese personelle Erweiterung – die vom Umfang her einem kleinen mittelständigen Unternehmen entspricht – konnten wir nur bewerkstelligen“, sagt der Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals, Clemens Galuschka, „weil wir in den letzten fünf Jahren überdurchschnittlich gewachsen sind.“ Auf der Leistungsseite konnte das Haus in Bezug auf 2009 einen Anstieg der für die Abrechnung mit den Krankenkassen relevanten Case-Mix-Punkte um 28 Prozent verbuchen. Dabei ist nicht nur die Anzahl der behandelten Fälle gestiegen, sondern vor allem die Schwere der therapierten Erkrankungen hat zugenommen.

Klinikchef Galuschka sieht in dieser Entwicklung eine Bestätigung dafür, dass die Hörder Klinik von der Bevölkerung in ihrem Leistungsspektrum in zunehmendem Maße angenommen wird. Eine solche Resonanz kommt nicht von ungefähr. Sie ist vielmehr das Ergebnis konsequenter und kontinuierlicher Angebotsoptimierungen, die dann eine entsprechende Personalentwicklung nach sich ziehen.

Unübersehbar ist dabei der deutliche Fortschritt in der onkologischen Versorgung von Tumorpatienten im Rahmen des Darmzentrums Ruhr und des onkologischen Verbunds der Ruhruniversität Bochum (RUCCC). Aber auch im Bereich der Unfallchirurgie hat es in Folge der Zertifizierung als Lokales Traumanetz einen überproportionalen Anstieg der Patientenzahlen sowie eine zunehmende Versorgung schwererer Fälle gegeben.

Die Klinik für Urologie ist im Zuge des Chefarztwechsels apparativ auf den neusten Stand gebracht worden und bietet neue, zusätzliche Operationsverfahren an. Auch die Klinik für Gynäkologie ist neu aufgestellt und hat den Anteil der Tumorbehandlungen deutlich gesteigert. Nicht zuletzt erfreut sich die Geburtshilfe einer ungebrochenen Nachfrage, die unter anderem auch der Zertifizierung als stillfreundliches Krankenhaus und den modern gestalteten Kreißsälen zu verdanken ist.

Über den Ausbau des bestehenden Angebotes hinaus hat das St.-Josefs-Hospital in den letzten fünf Jahren neue Ressourcen erschlossen. So konnte die Zahl der Intensivbetten von zwölf auf 27 mehr als verdoppelt werden. Die OP-Kapazitäten sind erheblich erweitert worden und entsprechen den aktuellsten Standards. Seit letztem Jahr arbeitet eine Neurologin im Haus, die ihre Untersuchungen und Behandlungen konsiliarisch für alle Abteilungen durchführt. Seit Anfang April schließlich erweitert die neue Klinik für Orthopädie mit neu eingestelltem Chefarzt und neu eingestellten Oberärzten das Spektrum des Hörder Krankenhauses.

„Allein im Zuge der Intensiverweiterung haben wir über 30 neue Stellen geschaffen“, berichtet die Personalleiterin Regina Luckner. „Aber auch durch neue Aufgaben sind in den letzten Jahren zusätzliche Mitarbeiter erforderlich geworden. Wichtig sind beispielsweise der Hygienebereich mit zusätzlichen Vollzeitstellen oder die Dokumentation von Klinischen Studien im Bereich der onkologischen Versorgung, für die zwei Study Nurses eingestellt worden sind.“ Als weiteres Beispiel nennt sie die Verbesserungen bei der Arzneimittelsicherheit. Hier sind ebenfalls neue Stellen geschaffen worden, damit pharmazeutische Fachkräfte und Apotheker die Ärzte intensiver als bisher bei Visiten unterstützen können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die zuverlässige Beratung von jungen, noch unerfahrenen Ärzten. Außerdem werden bei der Aufnahme von Patienten alle verwendeten Medikamente erfasst, damit auf dieser Grundlage die Gesamtmedikation sinnvoll abgestimmt werden kann.

„Ein Personalaufbau, wie wir ihn in den letzten fünf Jahren vollzogen haben, lässt sich heute nicht einfach so nebenbei erreichen“, erläutert die Personalleiterin. „Wir haben auch im administrativen Bereich der Personalentwicklung aufgestockt.“ Die Mitarbeiter übernehmen neue Aufgaben bei der Rekrutierung neuer Kollegen für die medizinische Versorgung, die Pflege sowie den Service- und Verwaltungsbereich. „Neben der verstärkten Werbung um qualifizierte Mitarbeiter müssen Unternehmen wie das unsere sich auch verstärkt präsentieren und als attraktiver Arbeitgeber darstellen“, betont Regina Luckner. Die Lukas Gesellschaft hat deshalb im vergangenen Jahr ein Karriere-Portal entwickelt und online gestellt. Dank solcher Maßnahmen können ausgeschriebene Stellen schnell und kompetent besetzt werden.

Angesichts der aktuellen Arbeitsmarktlage sind in diesem Zusammenhang auch attraktive Arbeitszeitmodelle unverzichtbar. „Gerade für Frauen, die ihre Elternzeit beenden, sind flexible Arbeitszeitmodelle wichtig, um Beruf und Familie zu vereinbaren“, bestätigt Luckner.

Neben der Schaffung einer Stelle zur Betreuung von ausländischen Patienten wird auch im Servicebereich aufgestockt. Im Mai werden zunächst drei neue Mitarbeiter beginnen, die für den Service im Privatpatientenbereich zuständig sind. Weitere drei folgen im August dieses Jahres. Hier reagiert die Klinik auf die gestiegenen Anforderungen, die private Krankenversicherungen stellen.

„Eine Personalerweiterung mit mehr als 100 neuen Jobs funktioniert nur bei wirtschaftlicher Stabilität“, konstatiert der Klinikchef Galuschka. „Sie trägt dann aber auch über die Verbesserung von Qualität und Service zur wirtschaftlichen Stabilität und zur Arbeitsplatzsicherheit bei. Wir werden diese Strategie weiter verfolgen. Die unerwartet starke Annahme der Anfang April eröffneten Klinik für Orthopädie bestärkt uns in der Zuversicht, weiterhin zu wachsen und neue Stellen schaffen zu können.“

CA Dr. Hinrich Böhner
CA Dr. Hinrich Böhner

Einmal Steine, immer Steine

(13.04.2015) „Ich stelle immer wieder mit Erstaunen fest, wie lange manche Patienten Beschwerden hinnehmen, bis sie darüber nachdenken, sich die Gallenblase entfernen zu lassen“, sagt Chefarzt Dr. Hinrich Böhner vom
Kath. Krankenhaus Dortmund-West
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Gut die Hälfte aller Patienten mit Gallensteinen kommt mit einer akuten Gallenblasenentzündung ins Krankenhaus. Das müsste nicht sein, meint der Chirurg. Er empfiehlt insbesondere jüngeren Patienten unter 50 Jahren, Gallenblasensteine zu operieren, auch wenn noch keine Beschwerden aufgetreten sind. Das sei besser, weil die Wahrscheinlichkeit einer Komplikation über die Jahre immer größer werde.

Gallensteine entstehen, wenn bei ungünstiger Zusammensetzung des Gallensekrets so hohe Konzentrationen auftreten, dass Salzkristalle ausfallen. Diese Fremdkörper müssen nicht zu Beschwerden führen. Aber sie gehen in der Regel auch nicht von alleine weg. Vor allem jedoch hat der betroffene Patient eine Veranlagung, die immer wieder zur Neubildung von Gallensteinen führen wird.

„Wenn Beschwerden da sind“, so Dr. Böhner, „dann darf man nicht zögern. Die Behandlung von Gallensteinen gehört zu den häufigsten Eingriffen im Krankenhaus. Wir entfernen bis zu 200 Gallenblasen pro Jahr, und zwar in den weitaus meisten Fällen laparoskopisch, also durch Bauchspiegelung.“

Gallensteine werden normalerweise mit einer Ultraschall-Untersuchung nachgewiesen. Aber nicht in jedem Fall ist die Diagnose einfach zu stellen. Bei der Bauchvisite im Kirchlinder Krankenhaus beurteilen Internisten und Chirurgen gemeinsam die Befunde des Patienten und besprechen, welches die beste Behandlung ist. Dabei wird auch beraten, ob ein Eingriff erforderlich ist, und wenn ja, wann dafür der beste Zeitpunkt ist.

Dr. Marco Sträter
Dr. Marco Sträter

Knie und Hüfte vor Ort

(07.04.2015) Mit dem neuen leitenden Oberarzt Dr. Marco Sträter hat das St. Rochus-Hospital nun auch ganz offiziell den Ausbau der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie vollzogen. Seit Jahresbeginn können die Bürger in ihrer Stadt über die unfallchirurgische Versorgung hinaus auch orthopädischen Behandlungen von Gelenkerkrankungen in Anspruch nehmen.

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Durch die enge Kooperation mit der Schwesterklinik in Dortmund Kirchlinde können die arthroskopischen Verfahren sowie der Gelenkersatz an Schulter, Knie und Hüfte auf dem bekannt hohen Qualitätsniveau angeboten werden. Auch die Behandlung der typischen orthopädischen Erkrankungen von Füßen und Händen gehören zum Leistungsangebot.

„Wir haben das Angebot unserer Sprechstunden deutlich erweitert und dem Bedarf angepasst“, sagt Dr. Sträter. Die Patienten können sich dienstags und donnerstags zwischen 13.30 Uhr und 15.30 Uhr sowie mittwochs zwischen 14.00 Uhr und 15.00 Uhr in der Zentralen Aufnahme- und Diagnoseabteilung (ZAD) vorstellen und beraten lassen. Hier stehen auch alle bildgebenden Verfahren vom Ultraschall über Röntgenbild und Computertomographie bis zur hochauflösenden Kernspintomographie zur Verfügung.

„Gerade für ältere Menschen ist es häufig wichtig, dass sie für eine Knie- oder Hüftoperation heimatnah behandelt werden. Sie können sich darauf verlassen, hier bei uns eine gute Versorgung zu finden. Bei Bedarf werden wir dabei von unseren erfahrenen Kollegen aus Kirchlinde unterstützt“, betont der leitende Oberarzt, der zugleich Bereichsleiter der Unfallchirurgie am Kath. Krankenhaus Dortmund-West ist.