Pressemeldungen - Archiv

Mai 2015

OA Dr. Klaus Kösters präsentiert einen Ereignisrekorder, mit dem der Herzschlag langfristig überwacht werden kann.
OA Dr. Klaus Kösters präsentiert einen Ereignisrekorder, mit dem der Herzschlag langfristig überwacht werden kann.

Sicherheit fürs kranke Herz

(20.05.2015) „In unserer Kardiologischen Spezialabteilung werden Patienten zur Überwachung von Herzerkrankungen aufgenommen“, berichtet der Leiter der Überwachungseinheit am St. Rochus-Hospital, Oberarzt Dr. Klaus Kösters. „Hier haben wir alle Möglichkeiten für weiterführende Untersuchungen, um rasch eine Diagnose stellen und eine Therapie einleiten zu können.“

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Im Bereich der koronaren Herzkrankheiten, also der Erkrankungen der Herzkranzgefäße, ist dies neben dem Belastungs-EKG auch die Stress-Echokardiographie, bei der das Herz unter Belastung per Ultraschall vermessen wird. Darüber hinaus stehen die Kernspintomographie des Herzens, das CT der Herzkranzgefäße sowie die nuklearmedizinische Untersuchung des Herzmuskels (Myokardszintigraphie) zur Verfügung.

 

„Alle diese Verfahren tragen dazu bei, dass Patienten nur dann invasiv mittels Herzkatheter untersucht werden müssen, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich ein Eingriff an den Herzkranzgefäßen nötig ist“, erklärt der Kardiologe. „Solche Patienten bekommen dann durch unsere enge Zusammenarbeit mit den niedergelassenen kardiologischen Fachärzten in Castrop und dem St.-Johannes-Hospital Dortmund kurzfristige Termine. Patienten mit akutem Herzinfarkt werden primär von uns behandelt und dann in unserer ärztlichen Begleitung mit dem Rettungsdienst einer optimalen schnellen Herzkathetertherapie zugeführt. Patienten mit akuter Herzschwäche haben dank unserer breiten diagnostischen Möglichkeiten den Vorteil, dass sie rasch umfassend therapiert werden können und daher seltener auf der Intensivstation behandelt werden müssen.“ Auf der Intensivstation stünden dem Leiter der Kardiologie dann aber auch im Ärzteteam ein Lungenfacharzt und Nierenfacharzt (Dialyse) zur optimalen Versorgung Seite.

 

Zur Versorgung von Patienten mit bedeutsamen Herzrhythmusstörungen werden am St. Rochus-Hospital Herzschrittmacher oder Defibrillatoren implantiert. Wenn sich bei unklaren Bewusstlosigkeiten im Rahmen der normalen Untersuchungen keine Ursache zeigt, kann ein kleines Aufzeichnungsgerät helfen. Es wird in örtlicher Betäubung unter die Haut geschoben und kann bis zu drei Jahre langfristig den Herzschlag überwachen („Event-Recorder“).

OA Dr. Thorsten König
OA Dr. Thorsten König

Schmerztherapie

(11.05.2015) Das Kath. Krankenhaus Dortmund-West hat die stationäre Behandlung orthopädischer Schmerzpatienten neu konzipiert und organisatorisch zu einem Schwerpunkt ausgebaut. Oberarzt Dr. Thorsten König begleitet die Patienten von der Vorbesprechung bis zur Entlassung aus der stationären Therapie.

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Angeboten wird ein so genannter kurzstationärer Aufenthalt, bei dem Patienten mit chronischen oder akuten Rückenbeschwerden über fünf bis sieben Tage konservativ orthopädisch und multimodal behandelt werden. Im Vorfeld der Aufnahme in die stationäre Behandlung erfolgt eine Vorbesprechung in der Sprechstunde. Die Patienten werden orthopädisch untersucht und erhalten einen Fragebogen, der dazu dient, dass Schmerzerleben zu analysieren und eine eventuell vorliegende chronische Schmerzverarbeitung festzustellen.

 

Die stationäre Schmerztherapie ist für Patienten vorgesehen, die chronisch oder akut unter Rückenschmerzen leiden und alle Möglichkeiten der ambulanten Behandlung ohne Erfolg ausgeschöpft haben. Die Patienten können im Rahmen einer multimodalen und interdisziplinären Konferenz besprochen werden, an der neben Dr. König, zwei Schmerztherapeuten, eine Psychologin sowie Physiotherapeuten teilnehmen. Individuell kann so ein geeigneter Therapieplan aufgestellt werden mit einer entsprechenden Empfehlung für die weiterbehandelnden Fachärzte.

 

„Wir behandeln derzeit zwanzig Patienten pro Woche“, erklärt Dr. König. „Unser neues Konzept, das wir seit Anfang des Jahres umsetzen, hat sich sehr bewährt. Die Zufriedenheit der Patienten ist nicht zuletzt deshalb so hoch, weil sie in der Regel kontinuierlich von mir betreut werden, um nicht ständig wechselnden Ärzten immer wieder aufs Neue ihre Krankengeschichte vortragen müssen.“

 

Dr. König arbeitet bereits seit sechs Jahren in der Kirchlinder Klinik und hat sich von Anfang an schwerpunktmäßig mit der konservativen Orthopädie und Schmerztherapie befasst.

Chefarzt Dr. Jürgen Hagemeyer
Chefarzt Dr. Jürgen Hagemeyer

Die neue Orthopädie findet große Resonanz

(07.05.2015) Die Chirurgie am Hörder Krankenhaus hat auf die Anforderungen der Zeit reagiert und ihre strukturelle Organisation strikt an den Bedarf angepasst. Sie gliedert sich jetzt in drei Kliniken, die jeweils unter der Leitung eines Chefarztes Hauptgebiete des Faches abdecken: Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie (Traumatologie). Mit dem Amtsantritt von Chefarzt Dr. Jürgen Hagemeyer am 1.4.2015 ist die Umstrukturierung am St.-Josefs-Hospital erfolgreich abgeschlossen.

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„Wir sind selbst überrascht, wie positiv die Bevölkerung unser orthopädisches Leistungsangebot angenommen hat“, sagt Dr. Hagemeyer. „Schon kurz nach dem Start waren alle verfügbaren Betten ausgelastet.“ Das orthopädische Team am Hörder Krankenhaus stellt im Rahmen der Behandlung von Verschleißerkrankungen schwerpunktmäßig die endoprothetische Versorgung mit Hüft- und Kniegelenken sicher. Darüber hinaus werden natürlich auch Schulter- und Sprunggelenke sowie alle anderen Erkrankungen im Rahmen der Allgemeinen Orthopädie behandelt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Spektrum der Behandlungen an der Wirbelsäule, die ebenfalls bereits intensiv nachgefragt werden.

 

Dass der Einstieg so reibungslos vonstattengegangen ist, erklärt sich aus der Tatsache, dass Dr. Hagemeyer auf ein eingespieltes Team bauen kann. Denn mit ihm sind zwei Oberärzte und ein Assistenzarzt an das St.-Josefs-Hospital gewechselt, mit denen er bereits seit vielen Jahren zusammengearbeitet hat. „Auch das Entgegenkommen der ärztlichen und pflegerischen Kollegen vor Ort, hat uns den Einstieg sehr erleichtert“, betont der neue Chefarzt. So habe sich insbesondere das OP-Team schnell auf neue Verfahren und den Umgang mit neuen Instrumenten  eingestellt.

 

Die Orthopäden am St.-Josefs-Hospital bieten eine tägliche Sprechstunde, für die Patienten zwischen 8:00 Uhr und 16:00 Uhr im Sekretariat einen Termin vereinbaren können. Oberärzte und Assistenten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie bilden übrigens ein Team, das gemeinsam den Rund-um-die-Uhr-Facharztstandard des lokalen Traumazentrums am St.-Josefs-Hospital gewährleistet.