Pressemeldungen - Archiv

Juni 2015

Chefarzt Dr. med. Ralf Kötter
Chefarzt Dr. med. Ralf Kötter

Diabetestherapie im Akutkrankenhaus

(16.06.2015) „Ein Viertel der über 75-Jährigen haben mittlerweile einen Diabetes mellitus. Der 50. Jahreskongress der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) hat deshalb in diesem Jahr das Augenmerk auch auf ältere Menschen mit Diabetes gerichtet, die vielfach erkrankt und in ihren Funktionen eingeschränkt sind. Gerade diese Patienten benötigen aufgrund der Vielzahl der Begleiterkrankungen spezielle Betreuungskonzepte, die wir im Kirchlinder Krankenhaus umsetzen“, berichtet der Diabetologe Chefarzt Dr. Ralf Kötter vom Kath. Krankenhaus Dortmund-West.

Artikel lesen

Die Therapie des Diabetes mellitus – der Zuckerkrankheit – wird immer komplexer. Die Diabetologen berücksichtigen in weit größerem Maße als früher die Gesamtsituation des einzelnen Patienten. Neue Medikamente erlauben individuell abgestimmte Behandlungen, die nachhaltigen Erfolg versprechen und Risiken wie Unterzuckerungen, Herzprobleme, Nervenschädigungen oder Nierenversagen besser kontrollierbar machen.

„Innovative Therapien erfordern allerdings auch zunehmend spezielle Kenntnisse für ihre Anwendung“, betont Dr. Kötter. Ständige Qualifikation und Fortbildung sind für diabetologisch tätige Ärzte unabdingbar. Das Kath. Krankenhaus Dortmund-West ist zurzeit dabei, seine hohe Kompetenz im Umgang mit Diabetes-Patienten durch die Zertifizierung „Klinik für Diabetespatienten geeignet (DDG)“ zu dokumentieren. „Die Voraussetzungen dafür sind erfüllt, der Antrag ist gestellt“, erklärt der Diabetologe.

Die Kirchlinder Klinik ist besonders darauf eingestellt, Patienten, die mit der Begleiterkrankung Diabetes kommen, in allen Abteilungen des Hauses zu versorgen. Dafür steht mit Chefarzt Dr. Kötter ein von der DDG ausgewiesener Experte zur Verfügung. Neben der Diabetesberaterin achten auf jeder Station zwei speziell fortgebildete Krankenschwestern auf die betroffenen Patienten.

Das Foto zeigt das Hebammen-Team im Kreißsaal. Fotograph: Ekkehart Reinsch.
Das Foto zeigt das Hebammen-Team im Kreißsaal. Fotograph: Ekkehart Reinsch.

Ein Jahr Fußballfieber im Kreißsaal

(01.06.2015) Neuer, Ronaldo, Messi und Müller – in der Geburtshilfe am St. Rochus-Hospital sorgt eine wandfüllende Hommage an die Helden der WM 2014 für entspannte Stimmung. Die Fußball-Lounge steht als wohnlicher Überbrückungsbereich beispielhaft für das moderne Konzept der Entbindungsstation an der Castroper Klinik.

Artikel lesen

„Das Fußballfieber der WM 2014 hat sich im Frühjahr bei uns bemerkbar gemacht“, berichtet Chefarzt Dr. Michael Glaßmeyer. „Mit mehr als 60 Geburten hatten wir so viele Entbindungen wie noch nie zuvor im einem Monat März. Ich weiß nicht, ob unser großformatiges Wandbild in der Fußball-Lounge dazu beigetragen hat, aber Namen wie Mats und Phil erfreuen sich zurzeit großer Beliebtheit.“

Vor einem Jahr sind die Kreißsäle am St. Rochus-Hospital komplett umgestaltet worden. Es gibt jetzt drei Kreißsäle, die großzügig angelegt und durch das gläserne Kuppeldach im Foyer von Licht durchflutet werden. Die Ausstattung ist bewusst  wohnlich angelegt. Die Einrichtung ist in jedem Raum anders und orientiert sich jeweils an einem der Elemente Erde, Feuer oder Wasser. Hier kann jede Schwangere ein Umfeld wählen, das zu ihr passt.

Nach diesem ersten Jahr in den neuen Räumlichkeiten zieht Dr. Glaßmeyer eine positive Bilanz: „Die Geburtenzahlen sind deutlich gestiegen. Wir verfügen jetzt neben den Kreißsälen über weitere Funktionsräume. Alle Vorgänge auf der Entbindungsstation verlaufen in entspannter Atmosphäre für die werdenden Eltern und die sie betreuenden Hebammen. Wir haben genügend Platz, um eine Privatsphäre rund um die Geburt zu schaffen.“

Das großflächige Wandbild in der Fußball-Lounge ist übrigens ein Unikat, das von Bochumer Sprayern im Auftrag der Geburtshilfe-Abteilung geschaffen wurde. Bier gibt es hier leider nicht, aber für Getränke ist gesorgt und ein Flachbildfernseher überbrückt die Zeit mit aktuellen Fußballspielen, bis die Wehen einsetzen.