Pressemeldungen - Archiv

Juli 2015

Susanne Kowalski
Susanne Kowalski

Stomatherapeutin kennt alle Sorgen

(13.07.2015) Schwere Darmerkrankungen sind heute oft gut behandelbar. In speziell gelagerten Fällen müssen die Patienten für ihr Wohlergehen jedoch therapiebedingte Einschränkungen in Kauf nehmen. Dann sorgt qualifiziertes Personal für eine Versorgung mit Hilfsmitteln, die ein weitgehend normales Leben erlauben.

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"Der künstliche Darmausgang kann heute so an die Lebensumstände angepasst werden, dass die Betroffenen damit ohne große Bedenken ins Schwimmbecken, in die Sauna oder auf Reisen gehen können", versichert die Stomatherapeutin vom St. Rochus-Hospital, Susanne Kowalski. Sie kümmert sich um die Patienten, bei denen der natürliche Darmausgang wegen einer ernsthaften Erkrankung vorrübergehend  nicht erhalten werden kann. Dafür hat sie - zusätzlich zu ihrer dreijährigen Krankenpflegeausbildung - eine zweijährige Weiterbildung zur Pflegeexpertin Stoma, Wunde, Kontinenz absolviert.

Zu ihren Aufgaben gehört es, die Patienten über den Umgang mit dem künstlichen Darmausgang zu beraten. Sie sorgt in jedem Einzelfall für geeignete Materialien und Hilfsmittel und bespricht mit dem Betroffenen, wie die Versorgung am besten angelegt werden sollte. Abgesehen von medizinischen Notwendigkeiten, wird immer versucht, eine optimale individuelle Lösung zu finden.

Das St. Rochus-Hospital gewährleistet als zertifiziertes Darmzentrum eine Rund-um-Versorgung von Patienten mit chronischen oder bösartigen Darmerkrankungen. "Dazu gehört es" so die Stomatherapeutin, die Patienten gut auf das Leben mit einem Handicap vorzubereiten." Als feste Ansprechpartnerin gelingt es ihr im engen Kontakt mit der Selbsthilfegruppe ILCO auch über den Krankenhausaufenthalt hinaus, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, so dass niemand mit seinen Sorgen und Nöten alleine dasteht.

Stomatherapeutin Carola Josek
Stomatherapeutin Carola Josek

Individuelle Beratung für einen sorgenfreien Alltag

(13.07.2015) Die examinierte Pflegeexpertin für Stomatherapie am Kath. Krankenhaus Dortmund-West, Carola Josek, kümmert sich um Patienten, bei denen aufgrund einer schweren Darmerkrankung der natürliche Darmausgang vorrübergehend nicht erhalten bleiben kann.

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"Ich gehe zu den Patienten und informiere und berate sie", erklärt die Stomatherapeutin, die als feste Ansprechpartnerin immer bereit steht, wenn die Betroffenen ihre Hilfe und Unterstützung benötigen. "Wir können heute die Versorgung mit Hilfsmitteln ganz individuell an die Bedürfnisse des Einzelnen anpassen, so dass im Grunde nichts dagegen spricht, trotz Handicap zu reisen, ins Schwimmbad zu gehen oder die Sauna zu besuchen."

Im Rahmen der Rund-um-Versorgung im zertifizierten Darmzentrum am Kirchlinder Krankenhaus werden Patienten über den ganzen Verlauf ihrer Erkrankung betreut. Hier lernen Menschen, die im Zuge ihrer Behandlung Einschränkungen hinnehmen müssen, wie sie dennoch in ihrem Alltag gut zurechtkommen, so dass ihnen ein weitgehend normales Leben ermöglicht wird.

Auch nach der stationären Behandlung hat Carola Josek immer noch ein offenes Ohr für ihre Patienten. Gerne gibt sie weiterhin Tipps für geeignete Hilfsmittel und vermittelt in die ambulante Weiterversorgung. Schon vor dem operativen Eingriff bespricht sie mit dem Patienten, welche individuelle Versorgungsform für ihn am besten passt und wie genau sie am geschicktesten angelegt werden kann. Es geht immer darum, für den Patienten die individuelle Lösung zu finden, die für ihn optimal funktioniert und ihm den größten Spielraum für sein alltägliches Leben bietet.