Pressemeldungen - Archiv

Februar 2017

Das Foto zeigt CA Dr. Hinrich Böhner, CA Dr. Ralf Kötter und CA Dr. Christian Szymanski.

Darmzentrum für die umfassende viszeralmedizinische Versorgung

(13.02.2017) „Patienten mit Erkrankungen des Bauchraumes profitieren in hohem Maße von einer interdisziplinären Versorgung, bei der Internisten und Chirurgen unterstützt von einer modernen hochauflösenden radiologischen Bildgebung durch die Ärzte im MVZ von Prof. Uhlenbrock gemeinsam über die geeignete Behandlungsform entscheiden“, sagt der Gastroenterologe Chefarzt Dr. Ralf Kötter vom Darmzentrum am Kath. Krankenhaus Dortmund-West.

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Vor dem Hintergrund der Veränderungen in der Krankenhaus-Landschaft fällt der Kath. St. Lukas Gesellschaft heute die verantwortungsvolle Aufgabe zu, für die Menschen im Dortmunder Westen die wohnortnahe stationäre Diagnostik und Therapie bereitzustellen. „Dank der über zehnjährigen Partnerschaft zwischen der Kirchlinder Klinik und dem St. Rochus-Hospital in Castrop sind wir dafür bestens gerüstet“, stellt der Viszeralchirurg Chefarzt Dr. Hinrich Böhner fest, der die standortübergreifende operative Versorgung im Rahmen des Darmzentrums koordiniert.

„Fest etablierte Strukturen und Abläufe wie die zweimal täglichen Visiten auf den Bauchstationen oder die regelmäßigen Tumorkonferenzen stellen sowohl in Kirchlinde als auch in Castrop sicher, dass die Verantwortung für jeden einzelnen Patienten je nach Krankheitsbild gemeinsam von den zuständigen Fachärzten begutachtet und besprochen werden“, erläutert der Castroper Internist Chefarzt Dr. Christian Szymanski. Dabei wird unter anderem entschieden, unter wessen Federführung die Patienten am besten behandelt werden können und ob gegebenenfalls gemeinsam durchgeführte Maßnahmen wie laparoskopisch gestützte Endoskopien oder endoskopisch gestützte Laparoskopien durch geführt werden sollen.

Chefarzt Dr. Kötter erläutert dies an einem Beispiel: „Im März wird unter der Ägide der Felix Burda Stiftung wieder auf die hohe Bedeutung der Darmspiegelung für die Vermeidung und die Früherkennung von Darmkrebs hingewiesen. Bei dieser ambulant von niedergelassenen Ärzten durchgeführten Untersuchung kommen auch schwierige Fälle zur Polypenentfernung vor, die nur im Rahmen der erweiterten Möglichkeiten des Darmzentrums behandelt werden können. Durch unsere eingespielte Kooperation sind wir in der Lage selbst äußerst komplizierte Fälle zu versorgen. Dabei kann der Chirurg den Internisten bei der endoskopischen Polypenabtragung unterstützen, indem er den Darm im Zuge einer Bauchspiegelung verlagert. Darüber hinaus kann er eingreifen, um mögliche Verletzungen unmittelbar zu versorgen.“

„Auch die Abklärung von Leber- und Gallengangserkrankungen bei Gallenblasenentzündungen, Gallengangsteinen oder bei gut- und bösartigen Leberveränderungen profitiert ungemein, wenn die Disziplinen ihre jeweiligen Kompetenzen gemeinsam einbringen“, ergänzt Dr. Szymanski. „Gerade bei Gallensteinen ist die Abstimmung in der zweimal täglichen Bauchvisite ein großer Vorteil, weil sie eine Zweitbesprechung nach der gemeinsam angeforderten Diagnostik noch am selben Tag erlaubt.“

Das Bild zeigt CA Dr. Hinrich Böhner, CA Dr. Ralf Kötter und CA Dr. Christian Szymanski.

Das Foto zeigt Prof. Dr. Sevim Çelik, Dr. Nurten Taşdemir und Dr. Zuhal Kunduracilar, der stellvertretende Ärztliche Direktor Dr. Hinrich Böhner (li.) und Pflegedirektor Stefan Cichon (3. v. li.).

Besuch aus der Türkei

(03.02.2017) Pflegewissenschaftler und Physiotherapeuten der Bülent Ecevit Universität für Gesundheitswissenschaften haben sich von Ärzten und Mitarbeitern bei einem Rundgang durch das St. Rochus-Hospital über die Versorgungssituation und die Ausbildung von Fachkräften informiert.

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Der stellvertretende Ärztliche Direktor Chefarzt Dr. Hinrich Böhner betonte bei der Begrüßung der hochrangigen Delegation aus Zonguldak, der türkischen Partnerstadt von Castrop-Rauxel, das große Interesse der St. Lukas Gesellschaft an internationalen Kontakten und drückte seine Freude darüber aus, dass die Gäste vom Bosporus das St. Rochus-Hospital für ihre Erkundungen ausgewählt haben.

Die Dekanin der Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Prof. Dr. Sevim Çelik, und ihre Kolleginnen zeigten sich beeindruckt von den modernen Versorgungsstrukturen des Hauses. Sie ließen sich ausführlich das Konzept der zentralen Notaufnahme und die intensiv-medizinische Versorgung erläutern. Große Aufmerksamkeit fand auch das Gesundheitszentrum. Der Rundgang über die Stationen schloss darüber hinaus einen Abstecher in das radiologische MVZ am Krankenhaus ein.

Bild: Das Foto zeigt Prof. Dr. Sevim Çelik, Dr. Nurten Taşdemir und Dr. Zuhal Kunduracilar (die drei Damen im Vordergrund) in Begleitung von führenden Mitarbeitern des St. Rochus-Hospitals bei der Besichtigung der Zentralen Notaufnahme. Darunter der stellvertretende Ärztliche Direktor Dr. Hinrich Böhner (li.) und Pflegedirektor Stefan Cichon (3. v. li.).