Pressemeldungen

Dr. Marco Sträter
Dr. Marco Sträter

Erweiterung des operativen Spektrums in der Unfallchirurgie

(26.02.2015) Dr. Marco Sträter hat die Nachfolge als Bereichsleiter Unfallchirurgie am Kirchlinder Krankenhaus von seinem langjährigen Vorgänger Dr. Eberhard Volckmann übernommen, der in den Ruhestand gewechselt ist. „Dr. Sträter wird die Unfallchirurgie in enger Kooperation mit seinem Oberarztkollegen Dr. Dietmar Kirstein in bewährter Form weiterführen und weiterentwickeln“, verspricht Chefarzt Privatdozent Dr. Klaus Schmidt.

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Der neue Bereichsleiter Unfallchirurgie ist im Ruhrgebiet verwurzelt, hat seine fachärztliche Ausbildung in der Region absolviert und war unter anderem in der Berufgenossenschaftlichen Universitätsklinik Bergmannsheil Bochum tätig. Aus seiner bisherigen Tätigkeit bringt er insbesondere viel Erfahrung im Bereich der Wirbelsäulenchirurgie mit.

„Unsere Hauptaufgabe vor Ort ist die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung von Unfallverletzten aller Art. Das betrifft Berufs-, Schul- und Wegeunfälle ebenso wie die aufgrund der demographischen Entwicklung zunehmend bedeutsame Behandlung von Sturzfolgen des älteren Menschen“, sagt Dr. Sträter.

Neben Knochenbrüchen werden in der Unfallchirurgie vor allem Gelenkverletzungen akut versorgt. Das Spektrum der Unfallchirurgie soll unter anderem um Operationen im Bereich der Brustwirbelsäule sowohl für Osteoporose als auch für unfallbedingte instabile Wirbelverletzungen vor allem durch den Einsatz minimal invasiver Techniken z.B. durch Zementauffüllung oder Stabilisierung mittels Schrauben und Stangen erweitert werden. Bei Einengungen des Spinalkanales mit Kompression des Rückenmarks können in Zukunft auch Erweiterungsoperationen angeboten werden.

Mit der Zentralen Notaufnahme, Schockraum und direkt angeschlossener radiologischer Diagnostik ist das Kirchlinder Krankenhaus bestens aufgestellt, um Verletzungen schnellst möglich zu beurteilen und einer angemessenen Behandlung zuzuführen.

Dr. Marco Sträter
Dr. Marco Sträter

Operationen jetzt auch an der Brustwirbelsäule

(26.01.2015) Der neue leitende Oberarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am St. Rochus-Hospital, Dr. Marco Sträter, bringt viel Erfahrung mit Eingriffen an der Wirbelsäule nach Castrop-Rauxel. Dadurch kann die Klinik neben den etablierten Operationen im Lendenwirbelbereich ab sofort auch Behandlungen im Bereich der Brustwirbelsäule anbieten.

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„Verletzungen im Brustwirbelbereich kommen wesentlich häufiger vor“, sagt Dr. Sträter. „Betroffen sind vor allem ältere Frauen, die oft aufgrund osteoporosebedingter Brüche im Bereich der Wirbelsäule unter anhaltenden Rückenschmerzen leiden.“ Die Stabilisierung der betroffenen Wirbelkörper durch minimal invasive Techniken mit Schrauben und Stangen oder der Zementverfüllung (Kyphoplastie) ermöglicht in den meisten Fällen eine schnelle Beschwerdeminderung im Rahmen eines kurzzeitigen stationären Aufenthaltes.

Beschwerden, die in die Beine ausstrahlen können ihren Grund in einer Verengung des Spinalkanals haben, die zu einer Reizung der Nerven des Rückenmarks führen. Für solche Fälle stehen ebenfalls Verfahren zur Verfügung, mit denen diese Einengung über kleine Zugangswege erweitert werden können.

Die Risiken der operativen Eingriffe sind überschaubar und überwiegen den Nutzen. Die Erfolgsquote einer deutlichen Beschwerdelinderung ist hoch. „Wir können zwar keine Garantien geben“, sagt Dr. Sträter, „aber in aller Regel erzielen wir eine deutliche Verbesserung der Schmerzsituation. Die Patientenzufriedenheit hängt auch von der Erwartung ab. Deshalb beraten wir intensiv im Vorfeld über das, was möglich ist, und raten nur bei entsprechenden Erfolgsaussichten zu einem Eingriff.“

Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Fritz
Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Fritz

Zertifiziertes Traumazentrum

(16.01.2015) Der konsequente Ausbau der unfallchirurgischen Abteilung am St.-Josefs-Hospital hat mit der Zertifizierung des lokalen Traumazentrums einen weiteren wichtigen Schritt in seiner Entwicklung vollzogen. Das Urteil der unabhängigen Experten von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie bestätigt, dass Chefarzt Privatdozent Dr. Thomas Fritz und sein Team bestens aufgestellt sind, um die Akutversorgung von Unfallpatienten im Dortmunder Süden zu gewährleisten.

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Die diagnostischen Voraussetzungen, um insbesondere auch innere Verletzungen schnell erkennen und gezielt behandeln zu können, ruhen auf drei Säulen. Neben der konventionellen Radiologie und der Angiographie bietet das St.-Josefs-Hospital hier einen schnellen Zugang zu einem hochauflösenden CT-Gerät, das Schnittbildaufnahmen des gesamten Körpers erlaubt. Damit können unter anderem Kopfverletzungen oder innere Blutungen rasch entdeckt werden.

Im Zuge der Zertifizierung hat die Hörder Klinik darüber hinaus den Schockraum für die Versorgung von Schwerverletzten nach US-amerikanischen Standards aufgerüstet. Auch die Intensivkapazitäten sind erheblich erweitert worden. Zusätzliche OP-Kapazitäten werden gerade geschaffen.

„Sehr wichtig für die Versorgung im Traumazentrum ist auch die sehr gut etablierte interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Viszeral- und Gefäßchirurgen, mit Intensivmedizinern und Internisten sowie mit Spezialisten wie beispielweise den Urologen“, sagt Chefarzt Prof. Dr. Josef Stern, der Ärztliche Direktor der Hörder Klinik.

„Mit unseren Konzepten zur Neuorganisation der chirurgischen Abteilungen stellen wir die unfallchirurgische Versorgung am Standort Hörde sicher“, betont der Geschäftsführer der St. Lukas Gesellschaft, Clemens Galuschka.